Das berichten unsere Kunden ...
Guten Abend Herr Stoll,
Meine Konzepttage liegen nun schon drei Jahre zurück. Ich erinnere mich aber daran, dass ich zunächst etwas enttäuscht war in einer reinen Männergruppe gelandet zu sein. Bis dahin hatte ich die Erfahrung gemacht als Mann, der sich mit seiner persönlichen Entwicklung beschäftigt, die Wertschätzung von Frauen zu bekommen und auch zu genießen. Also im Sinne von: Schaut her, was ich für ein toller Mann bin. Gleichzeitig habe ich mich natürlich bemüht, den Frauen zu gefallen. In anderen Gruppierungen hat mich diese Haltung oft davon abgelenkt, darauf zu schauen was für mich wichtig und gut ist.
Durch die Vorbereitung auf die Konzepttage und durch die Arbeit im Lauf der Konzepttage war ich ziemlich „weichgekocht“ und offen für neue Sicht– und Erlebnisweisen. In diesem Zustand hätte mich die Anwesenheit von Frauen (möglicherweise hätte ich mich auch noch von einer Frau angezogen gefühlt) in der Radikalität der Selbstüberprüfung eher eingeschränkt.
Im Nachhinein bin ich überzeugt davon, dass die reine Männergruppe für mich das Richtige war. Ich stelle das auch heute noch fest, wenn ich gelegentlich von der Arbeit mit Ihnen und Ihrer Frau erzähle. Ich erwähne dann meistens besonders, dass die Männerrunde für mich ein Glücksfall war.
Ich grüße Sie ganz herzlich
F.S. (53)
An die Männer:
Das Männer-Seminar von Adolf Stoll ist ein Geheimtipp. Es funktioniert wie ein Zug, der nicht abfährt: Du sitzt neun Tage lang mit ein paar Männern in einem hellen Wartesaal, Du wirst nirgendwo gebraucht, Du kannst nachdenken, schreiben, manchmal schimpfen, oft auch lachen, debattieren und dann am Schluss deutlich erkennen, dass Du eigentlich schon lange Deine eigene Lokomitive einfeuern möchtest, um damit selber los zu ziehen.
Ein paar mal im Jahr treffe ich meinen besten Freund am Abend auf ein Bier. Wir reden über die Arbeit, über die Politik und die Welt und ganz am Schluss stehen wir am Bahnsteig, der Zug fährt gleich ab und dann kommt die Frage: "Und wie geht es Dir so persönlich?" "Ja ganz OK, ich überlebe..." und bevor das Gespräch deutlicher wird, fahren pünktlich unsere Züge in unterschiedliche Richtungen ab und wir haben uns wieder mal einen Abend lang ganz gut von unseren persönlichen Schwierigkeiten abgelenkt.
Mit den Frauen, die ich kenne, ist so ein Abend nicht möglich. Sie fordern persönliche Auseinandersetzung, sie reissen Debatten über Beziehungen vom Zaun, persönliche Schwierigkeiten sind ein Dauerthema . In diesen Gesprächen fühle ich mich oft in der Defensive.
Deshalb ist das Männer-Seminar ein Geheimtipp. Es gibt keine Frau, vor der wir uns rechtfertigen oder aufspielen müssen. Es geht ausnahmsweise mal um mich. Es gibt genug Zeit, zur heiklen Frage vorzustossen: "Und, wie geht es mir persönlich?" Ich hätte nie gedacht, dass Männer zu so spannenden Gesprächen fähig sind, wenn mal keine Frau zuhört und der Zug nicht fährt.
B.W. Mann (49)