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Hallo Herr Stoll,

meine Kommentare zu einem reinen Männerseminar - meinen Konzept-Tagen.

Unter Männern, sind Männer konstruktiver weil das Konkurenz-Programm nicht zwangsläufig die ganze Zeit am laufen ist. Der Mann traut sich mehr aus sich raus zu kommen und auch über seine Schwächen besser zu reden- da er nicht immer versucht sich ins beste Licht zu rücken.
Dies ist meine eigene Erfahrung die ich im Erfolgstraining (Männer u. Frauen) gemacht habe. Während andere schon mal konstruktive Kritik erhielten kam bei mir nur positives Feedback. War wieder mal ein typisch klassischer Fall von: "ach wie ich den Frauen gefallen kann".

In einem anderen Fall beim Erfolgstraining neigte jemand dazu sich bemitleiden zu lassen - eine Falle in die Männer und Frauen gerne tappen. Männer verstehen Männerprobleme und -themen einfach ohne Translator, und ein purer Männerhumor ist auch nicht ausgeschlossen. Viele Männer haben nun einmal einen antrainierten und anerzogenen Minderwertigkeitskomplex gegenüber Frauen. Ohne diese Kluft auch noch überwinden zu müssen, kommt man in seiner Arbeit in einem Männerseminar besser voran. Ein Seminar ohne Zickigkeit, ein Traum!

Thema Freiheit: also ich habe mich derartig wohl gefühlt und frei unter den Männern. Kein Klammern, keine Erinnerung an Verlustängste durch Kommentare der Frauen, die die anderen Frauen verstehen. Zehn Tage und kein Heimweh, das geht nur in einer reinen Männergruppe.
Sich auf sich selbst konzentrieren, das ist wichtig für einen gewissen Zeitraum. Das heißt auch, sich auf das Männliche konzentrieren. In den anderen Männern (die ohne Frauen-Anwesenheit natürlicher sind) kann man eigene Verhaltensmuster erkennen und Schlüsse daraus ziehen.

M.H. (36)

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